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Informationen Dichtigkeitsprüfung

Einzelheiten zur Zustands- und Funktionsprüfung („Dichtigkeitsprüfung“) von privaten Abwasserleitungen werden in der Verordnung zur Selbstüberwachung von Abwasseranlagen vom 17.10.2013 (letzte Änderung vom 15. Juli 2020, in Kraft getreten am 13. August 2020) für das Land Nordrhein-Westfalen geregelt.

Der/die Eigentümer/-in eines Grundstücks hat im Erdreich oder unzugänglich verlegte Abwasserleitungen nach der Errichtung oder nach wesentlicher Änderung unverzüglich von Sachkundigen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik auf deren Zustand und Funktionsfähigkeit prüfen zu lassen.

Innerhalb von Wasserschutzgebieten sind bis zum 31.12.2015 die Abwasserleitungen zu prüfen, die vor dem 01.01.1965 für häusliches Abwasser bzw. 01.01.1990 für industrielles oder gewerbliches Abwasser errichtet worden sind. Alle anderen Leitungen in Wasserschutzgebieten sind bis zum 31.12.2020 zu prüfen.

Außerhalb von Wasserschutzgebieten sind bis zum 31.12.2020 die Abwasserleitungen zu prüfen, die industrielles oder gewerbliches Abwasser führen, wenn hierfür die Anforderungen in den Anhängen der Abwasserverordnung des Bundes festgelegt sind.

Die Gemeinde kann durch Satzung festlegen, dass ihr eine Bescheinigung über das Ergebnis der Zustands- und Funktionsprüfung vorzulegen ist (§ 46 Absatz 2 Nummer 2 des Landeswassergesetzes).

Abwasserleitungen, die zur Fortleitung häuslichen Abwassers dienen, sind keiner Wiederholungsprüfung zu unterziehen.

Eine Liste der Sachkundigen für die Zustands- und Funktionsprüfungen privater Abwasserleitungen finden Sie hier.