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DER KANALBETRIEB

In die Röhre geschaut

Remscheider Kanaldeckel

Die wenigsten Dinge laufen von selber optimal – auch die Remscheider Abwässer nicht. Damit alles im Fluss bleibt, muss das rund 590 km lange Kanalnetz regelmäßig gereinigt, gewartet und auf Schäden untersucht werden. Für diese Aufgaben ist der Bereich Kanalbetrieb zuständig. Alle ein bis zwei Jahre ist Großreinemachen in den Kanälen. Mittels Hochdruck-Wasserstrahl werden Ablagerungen von den Wandungen gelöst und die Kanäle freigespült. Hinzu kommt die Reinigung von rund 15.200 Schächten unterschiedlicher Größe und Tiefe. Einige davon liegen in stark befahrenen Hauptstraßen, andere an Waldwegen oder für die Reinigungsfahrzeuge kaum erreichbar im Gelände. Zusätzlich sind ca. 10.250 Sinkkästen zweimal jährlich zu reinigen, 67 Regenbecken sowie 7 Staukanäle wollen in Ordnung gehalten und 32 Pumpstationen gewartet werden.

Hierzu ein wichtiger Hinweis: Nicht alles kann einfach so in die Toilette geworfen bzw. reingeschüttet werden. Speisereste, Ohrenstäbchen Feuchttücher, Chemikalien, Speisefett, um nur einige Abfälle zu nennen, gehören in die Restmülltonne bzw. in die Schadstoffsammlung auf dem Wertstoffhof. Eine Übersicht können Sie sich hier ansehen.

Ein wichtiger Service ist unser rund um die Uhr besetztes Notruf-Telefon . Für die Kollegen vom Neubau leistet der Kanalbetrieb darüber hinaus wichtige Vorarbeiten: Regelmäßig wird die gesamte Kanalisation mit selbst fahrenden Videokameras überprüft. Risse im Rohr, undichte Nahtstellen, Wurzeleinwüchse – problemlos werden Schadensquellen via Kanal-TV  geortet und zur Sanierung weitergemeldet.