Parks und Friedhöfe > Stadtbäume

Stadtbäume

Blutbuche und Hängebuche im Hardtpark

Die Bäume in der Stadt sind erster Sauerstofflieferant und prägen das Stadtbild besonders positiv. Der Unterhaltung des städtischen Baumbestandes wird höchstes Augenmerk gewidmet. Die Baumschutzsatzung schützt den Baumbestand aus ökologischer Sicht.

  • Allgemeiner Baumschutz
  • Baumspenden
  • Die Baumschutzsatzung
  • Pflege und Unterhaltung des städtischen Baumbestandes
  • Probleme mit Bäumen

Alles über die jeweiligen "Bäume des Jahres" erfahren sie hier und über "Championtrees" hier.

Allgemeiner Baumschutz

Baumschutz auf Baustellen

Die Baumschutzsatzung der Stadt Remscheid regelt formal den Schutz und damit den Umgang mit dem erhaltenswerten innerstädtischen Baumbestand. Dem tatsächlichen Umgang mit den Bäumen kommt aber in jedem Einzelfall eine ganz besondere Bedeutung zu. So werden gerade bei geplanten Bauvorhaben Bäume leider häufig unnötigerweise in Mitleidenschaft gezogen.

Die Checkliste zum Baumschutz für Bauherren, Architekten und Planungsträger gibt einerseits Informationen, wie grundsätzlich mit Bäumen bei Bauvorhaben umgegangen werden sollte.

Das nebenstehende Plakat zum Baumschutz auf Baustellen gibt darüber hinaus konkretere Hinweise zum Umgang mit Bäumen auf der Baustelle.

Baumspenden

Spenden für Bäume nimmt der Geschäftsbereich Grünflächen und Friedhöfe gerne entgegen. In Abstimmung mit dem Spender wird gemeisam ein geeigneter öffentlicher Standort für einen neuen Baum ausgesucht.

Die Baumschutzsatzung

Fragen des Baumschutzes und speziell zur Baumschutzsatzung beantwortet Ihnen die Untere Landschaftsbehörde.

Pflege und Unterhaltung des städtischen Baumbestandes

Straßenbäume in der Martin-Luther-Straße

Für die Pflege und Unterhaltung des gesamten städtischen Baumbestandes ist grundsätzlich der Fachdienst Grünflächen und Friedhöfe zuständig. Hauptaufgabe ist die vorgeschriebene jährliche Sicherheitskontrolle aller Bäume. Sie dient dazu, die Verkehrssicherheit auf höchstem Stand zu halten und Gefahren, die von erkrankten oder beschädigten Bäumen ausgehen können, frühzeitig zu erkennen und soweit wie möglich auszuschließen.

Hinweise zu möglicherweise in ihrer Standsicherheit gefährdeten Bäumen im öffentlichen Bereich nimmt der Geschäftsbereich Grünflächen und Friedhöfe gerne entgegen.

Probleme mit Bäumen

Hängebuche auf dem Waldfriedhof Lennep

Um Probleme mit Bäumen bereits im Vorfeld weitgehend auszuschließen, gilt es einige Dinge bei der Planung und der Pflanzung zu berücksichtigen. Die vom Fachdienst Grünflächen und Friedhöfen vorbereiteten Checklisten helfen Ihnen hier weiter:

Stand- und Bruchsicherheit

Die Frage, ob ein gesunder oder aber auch kranker Baum stand- und bruchsicher ist, bezieht sich auf die Frage, widerstehen sowohl Baumkrone, Stamm und Wurzelwerk der Windstärke 12 (Orkan) nach Beaufort. Dies entspricht einer Windgeschwindigkeit von mehr als 32 m/sec oder mehr als 117 km/Std. Bei gesunden Bäumen ist dies der Regelfall. Sind Bäume jedoch geschädigt, ist i.d.R. die Stand- und Bruchsicherheit gemindert. Gerade holzzersetzende Pilze setzen den Bäumen zu.

Der innerstädtische Baumbestand wird durch den Geschäftsbereich Grünflächen und Friedhöfe regelmäßig kontrolliert, um vorhersehbare Schäden zu erkennen und auszuschließen. Bei den Kontrollen werden eine ganze Reihe von fachspezifischen sicherheitsrelevanten Kriterien geprüft. Werden bei den Kontrollen Gefährdungen festgestellt, können hieraus sowohl Beschneidungen an Baumkronen, wie auch die Entfernung einzelner Bäume, wenn keine andere Möglichkeit der Erhaltung des Baumes besteht, resultieren.

Bäume und Pilze

Holzzersetzende Pilze haben ihren festen Platz im Naturkreislauf. Neben Mikroorganismen bauen sie Holz ab und führen es als Humus dem Naturhaushalt wieder zu. Diese Pilze sind auch häufig an innerstädtischen Bäumen anzutreffen, da sie überwiegend infolge von Verletzungen der Rinde, z.B. durch einen Autoanfahrschaden, Zugang in das Bauminnere erhalten.