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Straßenbauprojekte

Im Rahmen der Aufgabenerfüllung werden - neben den Aufgaben der Straßenunterhaltung - auch Neubaumaßnahmen (Beispiele siehe unten) , grundlegende Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Die TBR erfüllt hierbei die Aufgaben der Stadt als Straßenbaulastträger.
Darüber hinaus werden neue Straßen auf der Grundlage von Erschließungsverträgen mit der Stadt von Dritten erstellt. Hierbei tritt der Bereich Straßenneubau der TBR als Bauherrenvertreter für die Stadt auf.

Eine Übersicht über die sonstigen Baustellen im Straßenraum finden Sie hier.
Der aktuellen Flyer zum Umbau des Knotens Trecknase steht Ihnen hier als Download (PDF) zur Verfügung.

 

Beispiel Knoten Trecknase

In Lennep wurde eine wichtige Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in Remscheid begonnen. Die Kreuzung „Trecknase“, Schnittpunkt der Bundesstraßen B 229 und B 51 und damit einer der am meisten befahrenen Verkehrsknotenpunkte Remscheids, wird vollständig umgebaut.

Die Baumaßnahme hat Anfang März 2017 begonnen. Die Lenneper Straße/Ringstraße, die Einmündung in die Kölner Straße und die Borner Straße bis hinter die Einmündung der Straße Trecknase werden hierbei komplett erneuert. Der vorhandene Straßenaufbau wird vollständig entfernt und ein neuer 70 cm starker frostsicherer Straßenoberbau hergestellt. Auch die Ampeln und die Mittelinseln werden hierbei vollständig erneuert. Der Ausbau erfolgt in mehreren Bauphasen, wobei es zwei große Hauptbauphasen geben wird. Die voraussichtliche Fertigstellung der Baumaßnahme ist für Sommer 2018 angedacht.
Um möglichst große Flächen dieser ca. 14.000 Quadratmeter Baustelle herzustellen, ist ein umfassendes Umleitungskonzept erforderlich.

In einem ersten kleinen Eingriff wird die Umleitung in Richtung Bergisch Born über die Straße Trecknase bzw. Greul hergestellt. Hierzu wird ein „Bypass“ von der Lenneper Straße B229 auf die Straße Trecknase gebaut. Über diese bislang nicht vorhandene Fahrbeziehung wird während der Baumaßnahme der gesamte Verkehr in Richtung Bergisch Born/Wermelskirchen abfließen und über die Straße Trecknase als Einbahnstraße bis zur Kreuzung auf die Borner Straße geführt. Auch der Verkehr von der Ringstraße in Richtung Bergisch Born/Wermelskirchen wird während der Baumaßnahme über diese Umleitung abgeleitet. Ein direktes Abbiegen von der Ringstraße in die Borner Straße ist nicht möglich. Hierzu wird im Bereich des „Bypass“ zur sicheren Abwicklung der Verkehrsströme eine provisorische Lichtsignalanlage installiert.

Aus Richtung Bergisch Born wird leider keine Einfahrt in das Industriegebiet Trecknase oder in Richtung Grenzwall möglich sein. Wer diese Gebiete erreichen will, muss ebenfalls über die Borner Straße und die Lenneper Straße bis zum Bypass fahren und hier über die neue Verbindung einbiegen. Der Anlieferverkehr für das Industriegebiet sollte möglicht über die Autobahn ausweichen und von dort aus das Industriegebiet ansteuern.

Die Verkehrsführung für den Verkehr aus Richtung Bergisch Born/Wermelskirchen in Richtung Remscheid und den Verkehr von der Ringstraße in Richtung Remscheid wird während der Baumaßnahme nicht verändert.

Leider wird auch die Ein- und Ausfahrt in die Kölner Straße in der ersten großen Bauphase nicht mehr möglich sein. Die Kölner Straße muss im Bereich der Baustelle vollständig gesperrt werden. Jedoch wird diese weiterhin über eine ausgeschilderte Umleitungsbeschilderung erreichbar bleiben. In der zweiten Bauphase wird zu einem späteren Zeitpunkt die Ausfahrt aus der Kölner Straße in Richtung Remscheid bzw. A1 wieder möglich sein. Das Einfahren in die Kölner Straße wird jedoch auch in dieser Phase nicht möglich sein. Der überörtliche Anlieferverkehr zu den Geschäften im Bereich Kölner Straße/Robert Schumacher Straße sollte daher die Baustelle umfahren und über die Autobahnabfahrt Remscheid-Lennep und die Lüttringhauser Straße anfahren. Um eine grafische Übersicht zu erhalten, klicken Sie bitte hier.

Alle Buslinien bleiben erhalten und werden gleichfalls über besondere Regelungen und Ersatzhaltestellen am Rande der Baufelder ihren Betrieb aufrechterhalten. Mit dem Umleitungskonzept ändern sich natürlich die Fahrtrouten, die mit den unterschiedlichen Bauphasen noch einmal geändert werden. Detaillierte Informationen wird es zum geplanten Baustart und zu den dann anstehenden nächsten Bauphasen sukzessive geben. Bitte beachten Sie die Hinweise in den Fahrplanaushängen.

Kleinere Bauphasen werden jeweils am Anfang und am Ende die Hauptbauphasen ergänzen und zu Erschwernissen im Verkehrsfluss führen. Vor allem durch das Einrichten einer neuen Verkehrsführung durch Baustellenampeln und -schilder werden erhebliche Einschränkungen im Verkehrsfluss erwartet. Ortskundige Fahrer werden daher gebeten, alternative Ausweichrouten für die tägliche Fahrt in Betracht zu ziehen.

Ein besonderer Hinweis für Rettungseinsätze: Bitte ermöglichen Sie im Notfall die schnelle Durchfahrtsmöglichkeit für Rettungsfahrzeuge durch Gassenbildung und Räumen einer Fahrspur.

Die TBR bemühen sich um eine zügige und reibungslose Abwicklung der Baustelle. Allerdings kann diese komplizierte Straßenbaumaßnahme nicht ohne Einschränkungen durchgeführt werden. Wir hoffen daher auf das Verständnis aller Verkehrsteilnehmer und Anlieger.

 

Beispiel Deckenerneuerung Neuenkamper Straße

Im Zuge der Landes- und Bundesförderung für den kommunalen Straßenbau konnte ein Teil der Neuenkamper Straße (B229) grundlegend saniert werden. Geplant und ausgeführt wurde der Streckenabschnitt von der OD-Grenze auf Höhe der Hausnummer 126 bis zur Zufahrt der Stadtwerke Remscheid. Der gesamte Bereich umfasste eine Fläche von ca. 9000 m². Erneuert wurde in diesem Bereich nicht nur die 4 cm starke Asphaltschicht, sondern noch zusätzlich die ca. 8 cm dicke Asphaltbinderschicht.

Hinzu kam eine Asphaltdeckensanierung in dem Streckenabschnitt von der Einmündung zu den Stadtwerken Remscheid bis zum Übergang zur Neuenkamper Brücke. Dieser Bereich erstreckte sich auf ca. 6.900 m².

Mit einer 14-tägigen Vorlaufzeit zu dieser Baumaßnahme wurde aus Mitteln der ÖPNV-Förderung die Bushaltestelle „Wagenhalle“ in Fahrtrichtung Lennep behindertengerecht umgebaut.

Die ausführende Firma konnte durch die Komprimierung und zeitgenaue Abstimmung von Arbeitsschritten den Auftrag innerhalb von nur 8 Arbeitstagen (einschl. des Aufbringens der Fahrbahnmarkierung) ausführen. Dieses wurde nur durch die konsequente Einbeziehung von Nachtarbeit möglich. In den Nächten wurden alle Fräs- und Asphaltarbeiten mit einem Maximum an Maschinen- und Personaleinsatz ausgeführt. In den Tagschichten wurden die jeweiligen Vorarbeiten für die Nachtschichten erledigt. In diesem Zusammenspiel von Tag- und Nachtschichten liefen alle Räder wie in einem Uhrwerk präzise zusammen.

Alle Arbeiten wurden termingenau und mängelfrei ausgeführt und der Kostenrahmen wurde eingehalten (Foto: Michael Sieber/rga).

 

Beispiel Erschließung Gewerbegebiet Bahnhof Lennep

Für die Erschließung des Gewerbegebietes am Bahnhof Lennep haben die TBR die Ausschreibung, Koordinierung und Bauleitung für die Stadt übernommen. Die Straßenplanung wurde von der Stadt in Eigenregie durchgeführt.

Bei diesem Projekt arbeiten die Fachbereiche Kanalneubau, Brückenbau und Straßenbau der TBR eng miteinander zusammen. Im Wesentlichen unterteilt sich dieses Bauprojekt in die Einzelprojekte Kanalneubau, Teilabriss einer DB-Brücke, Neu- und Umverlegung von Versorgungsleitungen und dem eigentlichen Straßenneubau. Die Koordinierung der Erschließungsarbeiten und der Arbeiten der Versorgungsträger obliegt dem Bereich  Straßenneubau der TBR.