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HAUSANSCHLÜSSE BEI NEUBAUTEN

Schnitt Hausanschluss Mischsystem

Jeder Anschluss eines Neubaus an das städtische Kanalnetz muss im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens vom Grundstückseigentümer beantragt und von den Technischen Betrieben Remscheid genehmigt werden. Das mag lästig erscheinen, ist aber notwendig und kann letztendlich viel Ärger und Kosten ersparen. Denn durch die Überprüfung und Genehmigung wird sicher gestellt, dass die Abwässer stets wie geplant abfließen – und nicht etwa durch fehlendes Gefälle, unsachgemäße Anschlüsse oder andere Ursachen daran gehindert werden. Ein oft festgestelltes Problem stellen zum Beispiel fehlende Rückstausicherungen oder der Umfang des Anschluss- und Benutzungszwangs dar. Hierzu und darüber hinaus steht das Team der Grundstücksentwässerung den Bauherren, Architekten und Installateuren nach telefonischer Terminvereinbarung (Tel.:16-2265) gerne und kostenlos beratend zur Seite.

Mischsystem und Trennsystem

ÄNDERUNG BESTEHENDER HAUSANSCHLÜSSE

Oft komplizierter als bei einem Neubau ist es, ein bestehendes Gebäude nachträglich an die Kanalisation anzuschließen (derzeit liegt der Anschlussgrad bei 98%) oder wenn aufgrund von Anbauten die Entwässerung geändert werden muss. Hier treten häufig dadurch Schwierigkeiten auf, dass die vorhandenen Leitungen veraltet sind und den heutigen Anforderungen nicht mehr genügen – sei es, dass im Laufe der Jahre im "Do-it-yourself-Verfahren" an den Leitungen herumgebastelt wurde, dass Schmutz- und Regenwasser nicht getrennt abgeleitet werden oder Revisionsschächte fehlen. Oft muss auch die Fließrichtung insgesamt geändert werden, weil die bisherige Abwassergrube hinterm Haus, der Kanal aber an der Straßenseite liegt.