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KLEINKLÄRANLAGEN

Kleinkläranlagen sind je nach Einzelfall und Rechtslage neben der Einleitung in die öffentliche Kanalisation eine weitere Möglichkeit, Abwasser zu entsorgen.

Sie dürfen aber nur dann gebaut werden, wenn das Abwasser nicht in die Kanalisation eingeleitet werden kann. Sie sind ausschließlich im ländlichen Raum, in Hofschaften und kleineren Ortschaften in Außenbereichen zulässig.

In Remscheid gibt es zur Zeit 215 Kleinkläranlagen (Teil I+II, Stand 01.05.2020). Eine Entscheidung, in welchen Gebieten in welchem Jahr noch eine Kanalisierung geplant ist, die zur Aufgabe der Kleinkläranlage führt, wird im Rahmen des Abwasserbeseitigungskonzeptes  getroffen. Ob im Einzelfall eine Kleinkläranlage als Abwasseranlage für ein Grundstück in Frage kommt und ob bestehende Anlagen noch den Regeln der Technik entsprechen und gegebenenfalls saniert werden müssen, beurteilt die Untere Wasserbehörde im Rahmen der rechtlichen Vorgaben. Sie ist für die entsprechenden wasserrechtlichen Erlaubnisse zuständig.

Weitere Einzelheiten sind der Entwässerungssatzung der Stadt Remscheid für Grundstücke mit Anschluss an die öffentliche Abwasseranlage sowie für Grundstücke mit Grundstücksentwässerungsanlagen (Kleinkläranlagen und abflusslosen Sammelgruben) vom 11.02.2019 in der aktuellen Fassung zu entnehmen.

Die aktuellen Entwässerungsgebühren können Sie in der aktuellen Entwässerungsgebührensatzung nachlesen.