Aktuelles

Ab Dienstag, 28. Juni, werden Straßenbauarbeiten in der Straße Neuenhof im Bereich der Hausnummern 77 - 80 durchgeführt. Die Bereiche um die bestehenden drei Platanen werden erweitert, um den Bestand der Bäume zu sichern. Hierzu wird die Fahrbahn in Teilen aufgebrochen, der Boden im Wurzelbereich aufgelockert und soweit möglich schonend entfernt, eine neue Randeinfassung gesetzt und der Wurzelbereich mit Substrat wieder aufgefüllt. Abschließend wird die Fahrbahn vier Zentimeter abgefräst, alle Einbauten wie Schachtabdeckungen und Schieberkappen in der Straße reguliert und eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht.

Diese Arbeiten können aus bau- und arbeitssicherheitstechnischen Gründen nur mit einer Vollsperrung in diesem Bereich durchgeführt werden. Hierzu wird die Einbahnstraßenregelung zwischen Neuenhof Nr. 53 und 77 aufgehoben, um eine Zufahrt zu den Häusern zu ermöglichen. Die am Verkehr Teilnehmenden werden gebeten, die Straße so weit wie möglich frei zu halten. Ein Wenden größerer Fahrzeuge wird hier nicht möglich sein. Der Fußweg über die Treppe nach Bornsiepen und zur Breslauer Straße wird ebenfalls temporär gesperrt.

Eine Andienung für den Rettungsdienst und die Feuerwehr wird sichergestellt.

Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Anfang August abgeschlossen sein.

Mit Beginn der Schulferien wird mit dem Bau einer ampelgesicherten Fußgängerquerung am Emma-Herwegh-Gymnasium (EMMA) im Bereich der Elberfelder Straße 39 begonnen. Hierzu wird im ersten Abschnitt der Gehweg direkt an der Schule gesperrt und eine Umleitung für die Fußgänger durch den Tunnel und die Ampelanlage an der Ausfahrt des Allee-Center-Parkhauses ausgeschildert.

In den folgenden Abschnitten wird der Gehweg auf der gegenüberliegenden Seite gesperrt und entsprechend umgebaut. Auch hier werden die Fußgänger durch den Tunnel und die Ampelanlage an der Ausfahrt des Allee-Center-Parkhauses umgeleitet. Danach erfolgt der Umbau der Mittelinsel in der Elberfelder Straße.

Während der Baumaßnahme muss im ersten Bauabschnitt eine Fahrspur Richtung Hasten gesperrt werden. Hierbei kann es zu Rückstauungen auf der Elberfelder Straße kommen. Ortskundige werden gebeten, den Bereich besonders während der Berufsverkehrszeiten weiträumig - beispielsweise über die Nordstraße oder Freiheitsstraße - zu umfahren. In den weiteren Bauabschnitten wird es zu einer Sperrung einer Fahrspur in Richtung Bahnhof kommen.

Die gesamte Baumaßnahme soll in den Schulferien NRW vom 27. Juni bis zum 9. August durchgeführt werden.

Im Bereich des Rundwegs an der Lenneper Panzertalsperre werden voraussichtlich ab Montag, 27. Juni, über mehrere Tage im Auftrag der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) umfangreiche forstliche Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Aufgrund der extrem trockenen Witterung und der Massenvermehrung des Borkenkäfers in den vergangenen Jahren sind leider auch in diesem Bereich viele alte Fichten abgestorben. Sie werden nun gefällt, bevor sie auf die gerne und viel genutzten Wanderwege stürzen oder den Schutzzaun am Talsperren-Gewässer beschädigen.

Für eine fachgerechte und sichere Fällung kommen Spezialmaschinen, die sogenannten Fällkrane, zum Einsatz. Hierfür wird der Rundweg jeweils kurzfristig für Waldbesuchende gesperrt.

Die Einrichtung einer Umleitung am Rundweg selbst ist leider nicht möglich. Die TBR bitten daher um Verständnis für die zeitweisen Einschränkungen. Der Klarheit halber wird außerdem darauf hingewiesen, dass das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung immer auf eigene Gefahr geschieht.

Ansprechpartner für Fragen zu dieser Maßnahme ist der Forstrevierleiter des Reviers Nord, Lothar Benkel, Tel. 0151 / 14738258 oder E-Mail unter l.benkel@tbr-info.de.

Technische Betriebe Remscheid, Wupperverband und weitere Partner: Müll gehört nicht ins WC!

Zum sechsten Mal findet der Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni statt. Laut dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) sind 283.000 Menschen in der Daseinsvorsorge tätig. Hinter der Daseinsvorsorge verbergen sich die für uns selbstverständliche Versorgung z. B. mit Strom und Wasser und die Entsorgung von Müll und Abwasser. Ohne die Versorgungssicherheit würde unser Alltag nicht funktionieren.

Diesen Tag nutzen der Wupperverband und die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) flankiert von weiteren Ver- und Entsorgern im Wuppergebiet, um auf ein aktuelles Thema aufmerksam zu machen: Jahr für Jahr gelangt Abfall über die Toilette in das Abwasser, der dort nicht hineingehört. Dadurch entstehen unnötig Arbeit und Kosten. Viele haben sicher noch die Bilder des eindrucksvollen Fettbergs aus den Londoner Abwasserleitungen vor Augen. Die Beteiligten wollen deshalb nun sensibilisieren und informieren, wie der Müll richtig entsorgt werden kann.

Der Wupperverband und die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) haben für den Tag der Daseinsvorsorge die Aktion "Dein Klo sagt No!" initiiert. Auch die Technischen Betriebe Solingen sowie WSW Energie & Wasser AG in Wuppertal und die Technischen Werke Burscheid sind mit an Bord. Mit einem Aktionslogo, Bannern, Aufklebern und Infokarten machen sie darauf aufmerksam, dass Abfälle nicht in die Toilette gehören.

In Remscheid gibt es am 23. Juni auf der Alleestraße vor dem Allee-Center von 12.00 bis 17.00 Uhr einen Info- und Aktionsstand von TBR und Wupperverband rund um das Thema "keinen Müll ins WC" mit einer Spielaktion und einem Rätsel. Auch in Wuppertal, Solingen und Burscheid kommt das gemeinsame Infomaterial bei der WSW Energie & Wasser AG, den Technischen Betrieben Solingen und den Technischen Werken Burscheid zum Einsatz.

Hygieneartikel, Essensreste, Medikamente und Chemikalien gehören nicht in die Toilette. Hygieneartikel wie Feuchttücher, Binden, Tampons, Wattestäbchen, Windeln und Kondome verstopfen die Rohre und Pumpen. Feuchttücher / Lappen sowie Haare und Zahnseide führen zu Verstopfungen. Sie gehören in den Restmüll.

Essenreste, besonders kalte Fette, verkleben die Rohre und locken Ratten an. Gekochte Lebensmittel gehören in die Restmülltonne, rohes Obst und Gemüse in den Biomüll.

Wenn Medikamente über die Toilette ins Abwasser gelangen, entsteht ein giftiger Cocktail, der an der Kläranlage nicht vollständig aufgehalten werden kann. Medikamente gehören in den Restmüll und gelangen so in die Müllverbrennung.

Chemikalien wie Säuren, Farben, Lacke, Altöl, Verdünner und ähnliches: Sie belasten das Abwasser, die Kanalisation und letztlich auch unsere Flüsse. Sie gehören in die Schadstoffsammlung.

WC-Steine, Wasserkastenzusätze belasten unnötig das Abwasser. Solche Zusätze sind nicht notwendig. Das WC mit umweltfreundlichem Reiniger sauber machen, das schützt auch vor Gerüchen.

Informationen sind im Internet zu finden unter:

Internetseite des Wupperverbandes zum Thema:
https://www.wupperverband.de/service/wissen-und-lernen/themen/was-gehoert-nicht-ins-abwasser

Internetseiten der TBR zum Thema:
https://www.tatort-toilette.de/

Internetseite der TBS zum Thema: Abfälle gehören nicht in den Abfluss:
https://www.stadtwerke-solingen.de/blog/abwasserschutz-abfaelle-nicht-abfluss/

Aufmerksamen Beobachtern ist es sicher nicht entgangen: Die Blumenwiesen an den Verkehrsinseln blühen in diesem Jahr nicht so bunt und auffällig wie in den zurückliegenden fünf Jahren. Für die Technischen Betriebe Remscheid, die die Flächen betreuen, ist dies jedoch kein Makel. Im Gegenteil, es handelt sich um den in diesem Frühsommer beginnenden Wandel der Flächen, hin zu mehr heimischen und damit für die Insektenwelt wertvolleren Pflanzenbeständen.

So hat die in den vergangenen Jahren wiederholte Bearbeitung der Flächen nun gezeigt, dass sich an den u.a. infolge der hohen Strahlungsintensität durchaus als extrem zu bezeichnenden Standorten verschiedene heimische Pflanzen eingestellt haben. Natürlich sind weiterhin auch noch einige Vertreter der bisher u.a. ausgesäten nordamerikanischen Prärie-Arten anzutreffen.

Erfreulicherweise etablieren sich nun aber auch Arten wie: Flockenblume, Distel, Schafgarbe, Mohn, Kornblume, Natternkopf, Wegwarte, Kleearten, Färberwaid, Resede, Steinkraut, Klappertopf und Margerite. Leider fallen nicht alle dieser Pflanzen aufgrund ihrer Größe und Blütenfarbe so unmittelbar ins Auge wie z.B. der jetzt blühende Natternkopf, der Klappertopf oder die Margerite.

Die sich abzeichnende positive ökologische Entwicklung auf den Flächen hat in ihrer Deutlichkeit selbst die Fachleute in diesem Frühjahr überrascht. Die Technischen Betriebe werden die Entwicklung weiter begleiten und mit Mähintervallen im Sommer und Herbst unterstützen sowie, falls erforderlich, mit weiteren begleitenden Maßnahmen fördern. Auf diese Weise werden sich auf den mehr als dreißig im Stadtgebiet verteilten Flächen in den kommenden Jahren erstmals klassische Blumenwiesen im wahrsten Sinne des Wortes entwickeln lassen.